Regionale Geschäfte und regionale Produkte auf der Landkarte

LandStad De Baronie startet die Aktion „Mit dem Fahrrad zum Essen“ und führt eine Karte mit regionalen Produkten ein

In Zeiten von Corona sind mehr Menschen mit dem Fahrrad zu Bauernhöfen, Stadtgärten oder Hofläden in der Umgebung gefahren. Um leckere, frische Lebensmittel aus der Region zu kaufen und gleichzeitig die Zeit im Grünen zu genießen. Großartig! Man bekommt superfrische Produkte und bewegt sich dabei auch noch gesund. Beim Radfahren lernt man seine Umgebung besser kennen und sieht selbst, woher das Essen kommt.

Um noch mehr Menschen darauf aufmerksam zu machen, ist das regionale Netzwerk LandStad De Baronie eine Zusammenarbeit mit der landesweiten Initiative „Fietsen voor mijn eten“ eingegangen. Dabei handelt es sich um eine nationale Initiative, die mittlerweile in 12 Regionen läuft. Und überall stößt sie auf große Begeisterung. Und nun also auch in der Baronie von Breda, die die Gemeinden Alphen-Chaam, Baarle-Nassau, Breda, Etten-Leur, Gilze en Rijen, Oosterhout, Rucphen und Zundert umfasst.

Wie funktioniert das?

Von der Baronie aus begeben sich fünf Vorradfahrer unter der Leitung der Initiatoren Petra Wevers und Sjoerd Gabriel in die Region. Überall dort, wo sie in der Region Hofläden, Marktstände, Landläden oder Stände mit regionalen Produkten auf ihrer Route finden, an denen frische Lebensmittel angeboten werden, machen sie Halt. Dieses köstliche Angebot wird auf der Website „Fietsen voor m’n eten“ und auf einer speziellen Facebook-Seite geteilt. „Das Schöne daran ist, dass jeder mitmachen und auf der Facebook-Seite Informationen über bekannte oder auch einzigartige, unbekannte Orte teilen kann, an denen man diese lokalen Lebensmittel finden kann. Auch Anbieter von neuen Ernten oder Restposten können dies in der Facebook-Gruppe teilen“, so die Initiatoren.

Leckere regionale Lebensmittel

„Mit den Informationen in dieser Facebook-Gruppe möchten wir das Radfahren mit einer notwendigen Tätigkeit verbinden: der Beschaffung unserer täglichen Lebensmittel. Dabei unterstützen wir am liebsten die lokalen Unternehmer, kleinen Läden, Gärtner und Landwirte in der Baronie, die ihre Waren auch am Straßenrand anbieten. Und nehmt vor allem eure (Enkel-)Kinder mit!“, betonen die Initiatoren. LandStad de Baronie legt Wert darauf, dass Kinder wieder lernen, woher ihre Lebensmittel kommen. Denn wie wächst eigentlich eine kleine Möhre, und woher kommt denn nun eigentlich die Milch? Schaut doch einfach mal selbst in eurer Nachbarschaft nach!

Sowohl LandStad De Baronie als auch Petra Wevers haben die vergangene Zeit damit verbracht, die Region gut zu kartieren und Kontakte mit vielen Dutzend Unternehmern zu knüpfen. Dies hat auch zur Erstellung einer ausklappbaren regionalen Produktkarte geführt. Auf ihr sind nahezu alle regionalen Produkte sowie die acht so genannten Baronie-Tore, touristische Informationspunkte und Radknotenpunkte verzeichnet. Die Faltkarte kann ab der dritten Juliwoche in Dutzenden von Geschäften mit regionalen Produkten, VVVs, Touristeninformationsstellen und den Baroniepoorten kostenlos abgeholt werden.

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