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Dreieck Horst-Alphensebaan - Gilze


In der Ferne die Ziegeleien

Die Ziegelei aus dem Jahr 1890 war über hundert Jahre lang in Betrieb. Millionen von Ziegeln verließen die Öfen, bis die Fabrik 1991 geschlossen wurde. Danach verfiel das Gebäude. An den tief gelegenen Wiesen sieht man noch heute, dass für die Ziegel viel Lehm abgetragen wurde. Auf den dadurch entstandenen Lehmgruben wurde früher Schlittschuh gelaufen. Der Sandweg mit den Bäumen in der Ferne heißt „De Leemkuilen“. Im Jahr 2004 wurde das alte Fabrikgelände unter Beibehaltung der ursprünglichen architektonischen Elemente umgenutzt: Wohnungen, Büros und ein öffentlicher Raum für kulturelle Aktivitäten. Seit der Eröffnung im Jahr 2006 finden in der Ziegelei, die unter Denkmalschutz steht, Kunstausstellungen statt.


Fotos: Archiv Heemkring Molenheide


Du bist am Rande des Chaamse-Waldes

Ein Waldgebiet von über 1300 Hektar, das sich von Alphen bis Breda erstreckt. Es wurde Anfang 1900 vom Staat als Produktionswald für Industrieholz und für die Bergwerke in Limburg angelegt. Heute wird der „Kiefernwald“ mit Laubbäumen bereichert. Naturentwicklung und Artenvielfalt stehen dabei im Vordergrund.

Der Gilzewouwerbeek

Mit dem Rücken zur Ziegelei blicken Sie nach Westen und sehen eine offene landwirtschaftliche Fläche. Hier entspringt der Gilzewouwerbeek. Dieser ursprünglich mäandrierende Bach leitet das Wasser in Richtung Breda ab, das etwa 20 Meter tiefer liegt. In der Nähe von Bavel wurde der Bach renaturiert und schlängelt sich wieder. Die Wouwers waren übrigens fischreiche Tümpel, da der lehmige Boden das Wasser am Abfließen hinderte.


Foto: Will van Riel (NLGR - Natur- und Landschaftsverband Gilze und Rijen)

In der Nähe, ein ganz besonderer Hain an der Alphensebaan

1957 errichtete das Verteidigungsministerium in diesem Waldstück an der Alphensebaan den Buitenveld-Komplex zur Lagerung von Flugzeugersatzmaterial. Nach der Räumung im Jahr 1992 wurde das Gelände besetzt und war 15 Jahre lang ein freier Zufluchtsort für Künstler. Seit 2007 untersteht es wieder der Forstverwaltung; die Gebäude wurden abgerissen und das Gebiet wurde der Natur zurückgegeben, mit fremden Gartenpflanzen und Bambus als Relikte des künstlerischen Freistaats.

Quelle: www.tijdmachinegilzerijen.nl von Heemkring Molenheide

 

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Die Informationen auf dieser Seite wurden von Heemkring Molenheide, Natuur- en Landschapsvereniging Gilze en Rijen (NLGR) und der Gemeinde Gilze en Rijen zur Verfügung gestellt.