Tourismusclubs fusionieren zu De Baronie

Foto: Theo Donkers (links) von Tourismus De Baronie (Gilze und Rijen) und Lammert Westra von Tourismus Alphen-Chaam am Ossengoor an der Grenze der beiden Gemeinden. Das Moor befindet sich an der Kreuzung der Oude Maastrichtsebaan und des Geuzenpad. Foto Joyce van Belkom/pix4profs.

BN/DeStem 24. Januar 2020 - Berry van der Heijden

Die Tourismusverbände Tourism De Baronie von Gilze und Rijen und Tourism Alphen-Chaam werden fusionieren. Sie werden unter dem neuen Namen Toerisme De Baronie weitergeführt - mit dem Untertitel Toerisme De Baronie in Brabant. Das Ziel: 'Erlebnis Brabant' zu propagieren.

Die 150 Mitglieder von Tourism De Baronie sind in dem Gebiet zwischen Tilburg, Breda und Turnhout tätig. Auch Dongen und Oosterhout gehören dazu. Im Jahr 2014 startete Tourism De Baronie in Gilze und Rijen. Alphen-Chaam war ebenfalls unabhängig. Tourismus De Baronie suchte schnell die Zusammenarbeit mit Tourismusunternehmern, von Campingplätzen, Hotels und Bienenfarmen bis hin zu Pfannkuchenrestaurants und Catering.

Die Gemeinden verfügen selbst über keine großen Attraktionen, daher wurden Initiativen entwickelt. Von Rad- und Wanderrouten mit Themen vom Krieg bis zu Schmugglerpfaden in grüner, ländlicher Umgebung mit einzigartigen Bachtälern, kombiniert mit einem Besuch in Gastronomiebetrieben. Aber auch Tagesausflüge nach Efteling, zu Festivals, in ein Museum oder in die Innenstadt von Breda oder in die Eisenbahnzone von Tilburg, um nur einige zu nennen.

Mit Alphen-Chaam hat sich die Zusammenarbeit schnell entwickelt. Die dritte ABG-Gemeinde, Baarle-Nassau, zeichnet mehr von ihrem eigenen Plan. "Für uns kein Grund, nicht auch Routen oder Ausflüge durch Baarle aufs Papier zu bringen", sagen die Vorstandsmitglieder Theo Donkers (Tourismus De Baronie) und Lammert Westra (Tourismus Alphen-Chaam). "Der Tourist schaut nicht auf die Gemeindegrenzen, sondern darauf, ob es diese brabantische Gemütlichkeit gibt."

Den Mitgliedern und dem Vorstand wurde schnell klar, dass der Zusammenschluss auch das Überleben der Geschäfte in den kleineren Dörfern stärkt. Es gibt bereits 550 Vereinbarungen. Donkers hat errechnet, dass es jährlich 500.000 Übernachtungen in den beiden Gemeinden gibt.

"Dann sprechen wir von etwa 20 Campingplätzen und Camping auf dem Bauernhof, Hotels, B&B. Linberg, Flaasbloem und Van der Valk sind einige der Großen."

Die Vorstandsmitglieder sind der Meinung, dass es viele Möglichkeiten für Wachstum gibt. Der Jahresplan für 2020 ist bereits fertig. "Wir wollen die Sichtbarkeit erhöhen und die Unternehmer aktivieren. Wir werden eine gemeinsame Broschüre haben, die in jedem Dorf an guten Infostellen ausliegt, und eine gemeinsame Website. So kann man nachlesen, was es an Aktivitäten gibt, wo man etwas zu essen bekommt und so weiter."

Happen und Trappen ist neu. "Wir schließen uns einer nationalen Organisation an. Das wirbt für Routen, auf denen man vom Mittagessen bis zum Abendessen gehen kann. Happen und Stappen kommt auch noch dazu", sagen Westra und Donkers. Ebenfalls neu ist ein siebentägiger Wanderurlaub von 140 Kilometern entlang der Grenzen unseres Gebiets. Auf dem Programm stehen noch das Heerlager von Rijen aus der Zeit um 1830, die Geschichte des Templerklosters in Alphen, die Saunalandschaft in Chaam und Belgien.

Die Mitglieder der beiden Vereine müssen der Fusion am 30. Januar noch formell zustimmen.

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