
Unmittelbar nach dem deutschen Einmarsch in unser Land im Mai 1940 nahmen die Deutschen den Flugplatz Gilze-Rijen ein und bauten ihn aus. Sie errichteten auch einen Scheinflugplatz 7 km von Gilze-Rijen entfernt in De Kiek, einem Moorgebiet zwischen Alphen Riel. Sie nannten ihn Scheinflugplatz Kamerun, nach der deutschen Kolonie, oder in der Code-Sprache SF 37. Drei falsche Landebahnen wurden in die Heide gesprengt, es gab einen Bunker, falsche Hangars und falsche Flugzeuge.
Leider kam es auch zu "falschen" alliierten Bombenangriffen, wie z. B. am 20. Oktober 1943 auf den Rieler Ortsteil Brakel, bei dem drei Zivilisten getötet und drei schwer verletzt wurden. Der Scheinflugplatz De Kiek blieb bis Ende 1944 "in Funktion".
Schijnvliegveld de Kiek wiederbeleben
In dem Wald, in dem der Bunker steht, wurden Wanderwege und eine Verbindung zum Radweg angelegt. Mit Hilfe von Informationstafeln zeigen wir die Situation des Zweiten Weltkriegs. Genau 75 Jahre nach der Befreiung von Goirle und Riel flog hier eine echte Flugzeugattrappe. Dieses Kunstwerk ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es ist zu einem Ort geworden, der zum Nachdenken und zur Besinnung einlädt. Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Kommen Sie und besuchen Sie diesen besonderen Ort.
Seit kurzem gibt es eine App, die Sie sowohl für Android als auch für IOS kostenlos herunterladen können. So können Sie jetzt noch mehr auf dem Schijnvliegveld erleben. Lebensechte Soldaten, ein Augenzeugenbericht und eine Animation, wie der Schijnvliegveld funktionierte. Das alles können Sie mit der App vor Ort sehen. Tipp: Laden Sie diese App zu Hause herunter, um vor Ort noch schneller loslegen zu können!